US-Arbeitsmarkt verliert deutlich an Schwung
Die USA haben im September überraschend wenig neue Jobs geschaffen. Mit weniger als 30.000 neuen Stellen fällt die Bilanz schwächer aus als erwartet – auch im Vergleich zu den Vormonaten.
Der amerikanische Arbeitsmarkt zeigt Ermüdungserscheinungen. Die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze ist im September deutlich unter den Erwartungen geblieben und signalisiert eine Abschwächung des Stellenaufbaus über mehrere Monate hinweg.
Mit weniger als 30.000 neuen Positionen verfehlte die Bilanz die Prognosen erheblich. Experten hatten mit einer deutlich besseren Quote gerechnet. Das schwache Ergebnis deute auf eine Verlangsamung am Arbeitsmarkt hin, die sich bereits in den vorangegangenen Wochen angedeutet hatte.
Die schwachen Daten bekamen schnell Auswirkungen auf den Finanzmarkt. Besonders der Anleihemarkt reagierte spürbar auf die Zahlen und reflektiert damit die konjunkturellen Unsicherheiten in der weltweit größten Wirtschaft.