US-Börsen legen zu trotz schwächerer Jobzahlen
Die Wall Street zeigt sich von enttäuschenden Arbeitsmarktdaten unbeeindruckt. Steigende Energiepreise und Renditen bremsen die Gewinne nicht – Anleger setzen auf lockerere Geldpolitik.
An den US-Börsen herrscht heute Kauflaune. Obwohl die Jobzahlen aus dem Arbeitsmarktbericht hinter den Erwartungen zurückblieben, bewegen sich Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq im Plus.
Die schwächere Arbeitsmarktentwicklung verfestigt in den Augen der Investoren die Hoffnung auf eine weniger restriktive Geldpolitik durch die Federal Reserve. Das könnte für Erleichterung bei den Kursen sorgen. Gleichzeitig bremsen allerdings steigende Energiepreise und anziehende Anleiherenditen die Gewinne.
Die gegenläufigen Signale halten Anleger vorerst im Gleichgewicht. Der Arbeitsmarkt bleibt ein Schlüsselfaktor für die kommenden Entscheidungen der Notenbank.