US-Börsen unter Druck – Ölpreise geben nach
Die großen amerikanischen Aktienindizes geben erneut nach. Gestiegene Erzeugerpreise lassen Anleger auf aggressive Zinspolitik der US-Notenbank spekulieren.
An der Wall Street herrscht weiterhin Unsicherheit. Die wichtigsten Börsenindizes verlieren an Boden, während sich am Rohölmarkt eine leichte Entspannung abzeichnet.
Auslöser der negativen Entwicklung sind die Erzeugerpreise, die im August angezogen haben. Dies schürt bei Investoren die Sorge, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik straffer gestalten und die Leitzinsen möglicherweise schneller erhöhen könnte als bislang erwartet.
Für Spekulationen auf fallende Ölpreise könnte dies zwar ein positives Signal sein. Allerdings überwiegt bei vielen Anlegern derzeit die Nervosität vor potenziellen Zinsschritten der Fed, die Kredite verteuert und damit Unternehmensgewinne unter Druck setzt.