Visa profitiert von Konsumlaune, plant aber Stellenabbau

Der Zahlungsdienstleister Visa hat im jüngsten Quartal von hohen Verbraucherausgaben und reger Reisetätigkeit profitiert. Trotz starker Geschäftszahlen plant das Unternehmen nun Jobkürzungen.
Visa konnte seine Umsätze deutlich steigern. Getragen wurden die Zahlen durch anhaltend starke Konsumausgaben und eine große Nachfrage nach Reiseleistungen, die sich in höheren Kartentransaktionen niederschlagen.
Allerdings trübte eine Meldung die Freude über die positiven Geschäftsergebnisse. Medienberichte über geplante Stellenkürzungen beim Zahlungsabwickler belasteten die Aktie im nachbörslichen Handel merklich.
Die Nachricht signalisiert, dass Visa trotz guter Geschäftslage an der Kostenstruktur arbeiten will – ein häufig angewendetes Muster bei Technologie- und Finanzunternehmen in diesem Jahr.