Pentagon-Chef fordert US-Militär zur Kriegsbereitschaft auf
Verteidigungsminister Pete Hegseth hat hochrangige Militärs auf eine neue Ausrichtung verpflichtet. Er fordert Kriegsfähigkeit, strengere Fitness-Standards und eine Rückkehr zu einem militärischen Ethos.
Auf der Marine-Basis Quantico in Virginia hat Verteidigungsminister Pete Hegseth die oberste Militärführung zusammengerufen. In seiner Rede betonte der Pentagon-Chef, dass die Kernaufgabe des Verteidigungsministeriums künftig sein soll, Kriege zu führen, sich auf sie vorzubereiten und zu siegen. Hegseth rahmt dies allerdings als defensive Haltung ein: Wer Frieden wolle, müsse sich auf Konflikte vorbereiten.
Der 45-Jährige kritisierte zudem einen angeblichen Niedergang der Streitkräfte über Jahrzehnte und kündigte umfassende Reformen an. Er fordert neue körperliche Standards für Kampfpositionen und eine straffe äußere Erscheinung der Truppe. Besonders deutlich wurde Hegseth bei der Kritik an der physischen Verfassung der Militärführung. Zugleich signalisierte er, dass strengere Anforderungen praktisch Frauen von bestimmten Kampfrollen ausschließen könnten – eine Folge, die er zwar nicht anstrebe, aber akzeptieren würde.
Präsident Trump ergänzte die Ansprache mit seiner Vision eines verstärkten Militäreinsatzes im Inland. Er sprach von einem inneren Feind und verwies auf eine neu geschaffene Einsatztruppe zur Bewältigung von Bürgerunruhen. Trump warf demokratisch geführten Großstädten mangelnde Kontrolle über Kriminalität und Migration vor.