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Rollator-Test: Günstige Modelle fallen durch

07. September 2025· Sabrina Kühn

Die Stiftung Warentest hat Rollatoren unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Billige Standardmodelle sind schwer und unbequem. Teurere Alternativen bieten deutlich bessere Qualität.

Wer einen Rollator braucht, bekommt von der Krankenkasse meist ein günstiges Standardmodell aus Stahl bezahlt. Das ist laut aktuellem Test der Stiftung Warentest allerdings keine gute Lösung. Diese Modelle sind schwer, ermüden beim Gebrauch schneller und vibrieren unangenehm auf unebenen Wegen.

Die Tester untersuchten insgesamt elf Rollatoren und fanden erhebliche Qualitätsunterschiede. Leichtgewichtsmodelle aus Aluminium oder Carbon schnitten deutlich besser ab. Der Testsieger ist zwar mit über 550 Euro teuer, aber es gibt auch günstigere Alternativen: Der Trendmobil Omni für rund 200 Euro erhielt ebenfalls eine gute Bewertung.

Besonders besorgniserregend: In zwei günstigen Modellen fanden die Prüfer krebserregende Stoffe in den Griffen. Zwar droht keine akute Gefahr, doch häufiger Hautkontakt kann problematisch sein. Wer von der Krankenkasse ein besseres Modell bezahlt bekommen möchte, muss seinen Arzt auf dem Rezept die medizinische Notwendigkeit deutlich vermerken lassen – beispielsweise bei Gleichgewichtsstörungen oder Gelenkproblemen.

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