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IFAB plant Regeländerungen: VAR könnte bald bei Gelb-Rot eingreifen

10. November 2025· Michael Reinhardt

Der Fußball-Regelwächter IFAB diskutiert mehrere Neuerungen zur Verbesserung des Spielflusses. Im Februar wird über die Einführung entschieden – auch der Videobeweis könnte bei Platzverweisvergaben künftig eine Rolle spielen.

Das Internationale Regelwerk für Fußball, das IFAB, hat sich in dieser Woche in einer Videokonferenz mit möglichen Regeländerungen befasst. Zentrales Anliegen der Verantwortlichen ist es, den Spielfluss zu verbessern und unnötige Verzögerungen zu minimieren.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein Vorschlag zur Ausweitung des Video-Assistenten: Der VAR könnte künftig auch bei Gelb-Roten Karten eingreifen. Hintergrund ist, dass Schiedsrichter in Echtzeit manchmal Szenen anders bewerten als in der Zeitlupe sichtbar wird, weshalb Mannschaften zu Unrecht in Unterzahl geraten. Weitere diskutierte Themen sind straffere Zeitvorgaben für Einwürfe und Abstöße – ähnlich den neuen Regeln für Torhüter, die den Ball seit dieser Saison länger halten dürfen.

Ob diese Änderungen eingeführt werden, entscheidet sich auf der IFAB-Jahreshauptversammlung am 28. Februar. Zuvor sollen die Neuerungen ausgiebig getestet werden – etwa bei der U17-Weltmeisterschaft im November oder beim FIFA Intercontinental Cup im Dezember.

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