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Brand im Kernkraftwerk Kursk nach Drohnenabsturz

09. September 2025· Carolin Hausmann

In der russischen Atomanlage Kursk ist nach dem Aufprall einer Drohne ein Feuer ausgebrochen. Die Betreiber berichten von gelöschtem Feuer und normalen Strahlungswerten. Verletzungen gab es nicht.

Im Kernkraftwerk Kursk nahe der Grenze zur Ukraine ist es am Sonntag zu einem Zwischenfall gekommen. Nach Angaben der Anlage detonierte dort eine Drohne beim Aufprall und löste ein Feuer aus. Dieses konnte nach Aussagen der Betreiber durch Feuerwehrkräfte gelöscht werden. Es seien keine Menschen verletzt worden.

Das Atomkraftwerk bestätigte, dass die Leistung eines seiner Reaktoren auf 50 Prozent reduziert wurde. Die Betreiber versicherten, dass die Strahlenbelastung in der Anlage und ihrer Umgebung unverändert und im normalen Bereich liege. Diese Aussagen können derzeit nicht von unabhängiger Seite überprüft werden.

Das Incident reiht sich in eine Serie von Vorfällen an Atomanlagen ein, die durch die Konflikte in der Region gefährdet sind. Die Internationale Atomenergiebehörde warnt seit Langem vor den Risiken für Kernkraftwerke in Kampfgebieten. Besondere Sorge besteht um die Anlagen in der russischen Region Kursk und der ukrainischen Region Saporischschja.

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