Landshut-Entführung 1977: Dramatische Details eines Terroranschlags
Bei der Lufthansa-Entführung 1977 hätte ein palästinensischer Terrorist einen Passagier fast aus absurdem Grund erschossen – wegen dessen Armbanduhr.
Die Entführung des Lufthansa-Flugzeugs LH181 nach Landshut im Oktober 1977 gilt als einer der spektakulärsten Terroranschläge in der deutschen Geschichte. Palästinensische und deutsche Terroristen übernahmen die Kontrolle über das Flugzeug und stellten extreme Forderungen.
Wie Details aus dieser Zeit zeigen, spielten auch banale Gegenstände eine Rolle während der Geiselnahme. Ein palästinensischer Entführer war offenbar bereit, einen Passagier zu töten – und zwar wegen dessen Armbanduhr. Solche Vorfälle verdeutlichen die psychologische Belastung und Unberechenbarkeit der Situation an Bord.
Die Entführung endete schließlich in einer deutschen Militäroperation auf dem Flughafen Mogadischu in Somalia. Kommandos befreiten die meisten Geiseln erfolgreich. Das Ereignis markierte einen Wendepunkt im Umgang deutscher Behörden mit Terrorismus.