Organisierte Kriminalität wird digitaler und gewalttätiger
Das Bundeskriminalamt warnt vor einem Wandel in der organisierten Kriminalität: Verbrecherbanden nutzen zunehmend digitale Netzwerke und rekrutieren Täter über soziale Medien.
Das Bundeskriminalamt hat einen besorgniserregenden Trend in der organisierten Kriminalität dokumentiert. Kriminelle Strukturen entwickeln sich demnach weiter und prägen das Bild von Gewaltbereitschaft und technologischer Raffinesse.
Besonders auffällig: Die Banden operieren längst nicht mehr nur lokal, sondern spannen internationale Netzwerke auf. Dabei nutzen sie digitale Kommunikationswege gezielt zu ihrem Vorteil - ein Phänomen, das die Ermittlungsarbeit erschwert.
Ein neues Rekrutierungsmuster beunruhigt Sicherheitsbehörden zusätzlich. Über Plattformen in den sozialen Medien werden potenzielle Täter angeworben. Dies senkt die Hürden für den Einstieg in kriminelle Strukturen und ermöglicht es Banden, schneller an neue Mitglieder zu gelangen.