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Teneriffa: Drei Tote durch massive Wellen

09. November 2025· Nadine Sommer

Auf der Kanareninsel Teneriffa sind mindestens drei Menschen durch gewaltige Atlantikwellen ums Leben gekommen. Dutzende weitere wurden verletzt, als die Flutwellen an mehreren Küstenorten auf Land trafen.

Ein tragisches Wochenende auf Teneriffa: Am Samstag forderten zwei Riesenwellen an der spanischen Kanareninsel mindestens drei Menschenleben. Die Vorfälle ereigneten sich an verschiedenen Küstenorten – von der südlichen Region bis zur Nordküste der Insel.

Besonders schwer betroffen war der nördliche Küstenort Puerto de la Cruz. Dort rissen gewaltige Wassermassen zehn Menschen ins Meer. Eine Frau starb trotz Reanimationsmaßnahmen am Strand, neun weitere – darunter französische Urlauber – kamen mit teilweise schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch in anderen betroffenen Bereichen wie El Cabezo und La Guancha gab es Todesfälle und Verletzte.

Solche Riesenwellen entstehen durch Stürme weit draußen im Atlantik und treffen die West- und Nordküsten der Kanarischen Inseln besonders in Herbst und Winter mit voller Kraft. Weil die Wellen erst dicht vor der Küste brechen, können sie fast ungebremst auf Land auftreffen – ein enormes Risiko für Menschen an Uferpromenaden und Hafenmolen.

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