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US-Shutdown spitzt sich zu – Einigung weiter in Ferne

04. Oktober 2025· Katharina Vogt

Der Haushaltsstreit in Washington zeigt keine Entspannung: Nach vier gescheiterten Abstimmungen rechnen Experten mit Wochen ohne normale Bundesverwaltung. Republikaner und Demokraten werfen sich gegenseitig Blockadehaltung vor.

Die politische Blockade in den USA hält an. Nachdem der Senat am Freitag bereits zum vierten Mal innerhalb weniger Tage einen Übergangsetat ablehnte, verlängert sich die Ausgabensperre für die US-Bundesverwaltung weiter. Fachleute gehen mittlerweile davon aus, dass dieser Zustand über mehrere Wochen anhalten könnte.

Seit Mittwoch können zahlreiche Behörden nur noch notwendigste Aufgaben erfüllen. Etwa 750.000 Beamte müssen in Zwangsurlaub gehen, während kritische Funktionen wie Flugsicherung oder Grenzschutz weiterlaufen. Beide Parteien machen sich gegenseitig für die Situation verantwortlich: Die Demokraten fordern zusätzliche Mittel für Gesundheitsversorgung, während Trump mit Kürzungen droht und sein Team den Gegnern Sabotage vorwirft. Bisher zeigen weder Regierung noch Opposition nennenswerte Kompromissbereitschaft.

Der Shutdown wirkt sich auch auf die Wirtschaft aus: Die für Freitag geplante Veröffentlichung von Arbeitsmarktzahlen wurde abgesagt. Bleibt die Lage bestehen, könnten weitere wichtige Konjunkturdaten ausfallen und die Notenbank bei Zinsregelungen vor Probleme stellen. Börsenexperten warnen vor den Folgen dieser Unsicherheit – bisher zeigt sich die Wall Street aber noch unbeeindruckt.

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