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Jagdunfall gefährdet Karriere von Biathlon-Star Heikkinen

24. Oktober 2025· Miriam Scholz

Der finnische Biathlet Arttu Heikkinen (21) bangt um seine sportliche Zukunft. Ein Jagdunfall im September 2024, bei dem er seinen Patenonkel schwer verletzt hat, könnte zum Entzug seiner Waffenlizenz führen – das Aus für seine Karriere.

Der finnische Biathlon-Profi Arttu Heikkinen steht vor einer ungewissen Zukunft. Der ehemalige Junioren-Weltmeister hatte während einer Jagd im September 2024 seinen eigenen Patenonkel angeschossen und dabei schwer verletzt. Das Opfer reichte Klage ein, woraufhin ein Gericht Heikkinen wegen schwerer Körperverletzung verurteilte. Der 21-Jährige legte Berufung gegen das Urteil ein und wartet seither auf eine endgültige gerichtliche Entscheidung.

Bei der Team-Präsentation äußerte sich der Athlet erstmals öffentlich zu dem Vorfall: "Es war nicht schön, hierher zu kommen, um darüber zu sprechen. Aber ich konnte es nicht verhindern", sagte Heikkinen gegenüber dem finnischen Rundfunk. Die psychische Belastung ist erheblich – der Sportler hat mittlerweile psychologische Unterstützung in Anspruch genommen.

Das zentrale Problem: Sollte die ursprüngliche Verurteilung Bestand haben, droht Heikkinen der Entzug seiner Waffenlizenz. Dies hätte dramatische Folgen, denn ohne Waffenschein ist eine Karriere im Biathlon nicht möglich – sowohl in Finnland als auch international. Derzeit ist seine Lizenz noch gültig und er kann seinem Sport nachgehen. Doch die kommenden Wochen könnten über das Ende seiner Profilaufbahn entscheiden.

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