Deco verteidigt Barcelona in Williams-Saga und kritisiert Athletic Bilbao
Barcelonas Sportdirektor Deco hat sich zur gescheiterten Verpflichtung von Nico Williams geäußert. Er weist Vorwürfe von Athletic Bilbao zurück und erklärt die Transferstrategie des Clubs.
Der FC Barcelona hat sich mit seiner Transferstrategie im Sommer auseinandergesetzt. Sportdirektor Deco erklärte in einem Interview, dass Nico Williams nicht das Hauptziel der Katalanen gewesen sei. Vielmehr habe man sich zunächst um Luis Díaz bemüht, der letztlich zum FC Bayern wechselte. Auch Marcus Rashford sei eine Option gewesen, bevor dieser von Manchester United ausgeliehen wurde.
Deco betont, dass die gescheiterten Verhandlungen mit Williams keinen Misserfolg darstellen. Der Spieler habe die angebotenen Bedingungen nicht akzeptiert, woraufhin Barcelona einen anderen Weg gegangen sei. Mit Blick auf Athletic Bilbaos öffentliche Kritik an Barcelona wählt Deco deutliche Worte: Der Verein solle sich eher um seinen Berater kümmern, der Williams mehrfach Barcelona angeboten habe.
Insgesamt zeigte sich Deco mit der Transferphase zufrieden. Mit Rashford, Torwart García und Talent Bardghji kamen drei Spieler für zusammen 27,5 Millionen Euro. Parallel reduzierte Barcelona gezielt Gehälter durch Verkäufe. Die Verlängerung mit Frenkie de Jong soll zeitnah erfolgen, wie Deco ankündigt.