FIFA stoppt Investoren-Projekt

FIFA-Präsident Infantino hat sein umstrittenes Investorenprojekt beendet. Der Plan, Anteile an internationalen Turnieren zu verkaufen, wird nicht weiterverfolgt.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat in der Nacht zu Samstag ein Vorhaben zu den Akten gelegt, das in der Fußball-Welt für erhebliche Kontroversen gesorgt hatte. Der geplante Verkauf von Anteilen an Weltverband-Turnieren wird nicht umgesetzt.
Das Projekt habe zu Spaltungen geführt, begründete Infantino die Entscheidung. Der Weltverband wird damit von seinen Plänen abrücken, externe Investoren an seinen Turnieren beteiligen zu wollen.
Mit dieser Entscheidung beendet die FIFA einen monatelangen Streit um die mögliche Kommerzialisierung ihrer größten Wettbewerbe, der innerhalb des Verbandes zu erheblichen Debatten geführt hatte.