Liverpool profitiert von Wirtz-Transfer – Leverkusen größter Kaderwert-Verlierer
Florian Wirtz' Wechsel zu Liverpool für 125 Millionen Euro prägt die Transferbilanz des Sommers: Die Reds steigern ihren Kaderwert um 252 Millionen auf 1,12 Milliarden Euro, während Bayer Leverkusen mit einem Minus von 177 Millionen die Rechnung zahlt.
Das Transferfenster des Sommers hat zu erheblichen Verschiebungen bei den Kaderwerten in Europas Top-Ligen geführt. Der größte Profiteur ist der FC Liverpool: Durch den Zugang von Florian Wirtz und weitere Verpflichtungen erhöhte sich der Gesamtwert des englischen Meisters deutlich auf über eine Milliarde Euro.
Bayer Leverkusen hingegen wird zum großen Verlierer der Transferperiode. Der deutsche Vizemeister verliert nicht nur seinen Topstar Wirtz an Liverpool, sondern auch Piero Hincapié zu Arsenal und Victor Boniface zu Werder Bremen. Der Kaderwert der Werkself fiel von 567 auf 390 Millionen Euro – ein drastisches Minus, das die Abgänge von Leistungsträgern widerspiegelt.
Ähnlich betroffen ist RB Leipzig, das trotz Investitionen von 136 Millionen Euro einen Kaderwert-Rückgang von 137 Millionen verzeichnet. Der Grund liegt darin, dass der Klub seine wertvollen Neuzugänge kaufte, während wichtige Spieler nur verliehen wurden. Profiteure wie Olympique Marseille hingegen bauten ihren Kaderwert durch strategische Leihen und ablösefreie Transfers von 261 auf 402 Millionen Euro aus.