Röslers Traum-Einstieg: Bochum schlägt Hertha – Hofmann kritisiert Club
Der neue VfL-Trainer Uwe Rösler feiert beim Debüt einen überzeugenden 3:2-Sieg gegen Hertha BSC. Doch Stürmer Philipp Hofmann äußert Kritik an der Kommunikation seiner Vertragsverlängerung.
Mit einem beeindruckenden Sieg hat Uwe Rösler seinen Einstand als Trainer beim VfL Bochum gelungen. Das Team besiegte Hertha BSC mit 3:2 und zeigte dabei eine kämpferische Vorstellung. Nach sieben Niederlagen in den ersten acht Spielen brachten drei Tore – ein Eigentor und ein Doppelpack von Francis Onyeka – den Absteiger wieder auf den richtigen Weg. Mit diesem Erfolg klettert Bochum aus der Krise und sammelt wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Besonders bemerkenswert: Rösler setzte vier neue Spieler in sein Team ein, darunter den später doppelt treffenden Onyeka. Der Coach prägte das Geschehen von der Seitenlinie aus intensiv mit, obwohl die Temperaturen kaum über sieben Grad Celsius lagen. Hertha-Coach Stefan Leitl konnte dieser Aufholjagd seines Teams nichts entgegensetzen – die späten Tore kamen für sein Team zu spät.
Schatten auf die Freude wirft allerdings eine Kritik von Stürmer Philipp Hofmann. Der 32-Jährige monierte die Art, wie sein Klub die Verlängerung seines Vertrages bis 2028 kommuniziert hatte. Obwohl er bereits im August unterschrieben hatte, wurde die Nachricht erst im Oktober veröffentlicht – zu einem Zeitpunkt, als der Club unter enormem Druck stand. Hofmann sprach von schlechter Kommunikation und deutete an, dass auch frühere Klub-Funktionäre daran beteiligt gewesen sein dürften.