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50 Jahre Ramones: Wenn New York auf LA trifft

11. August 2026· Sabrina Kühn

Im August 1976 kamen die Ramones an die Westküste – doch nicht überall wurden die New Yorker Punk-Pioniere mit offenen Armen empfangen.

Die Ramones waren bereits etabliert, als sie 1976 nach Los Angeles reisten. Mit ihrem Debütalbum, einem Plattenvertrag bei Sire Records und erfolgreichen Shows an der Ostküste hatten sie sich als Speerspitze der New Yorker Punkbewegung profiliert. Kurz zuvor hatten sie auch mit historischen Konzerten in London Aufsehen erregt.

Doch auf der Westküste stießen die vier Musiker aus Queens auf unerwartet großen Widerstand. Während die Punkszene im Nordosten bereits zum Kultwort geworden war, waren viele Kalifornier gegenüber der rauen, minimalistischen Spielweise skeptisch. Die Ramones mussten sich behaupten gegen etablierte Rock-Größen und ein Publikum, das mit diesem aggressiven neuen Sound noch nicht vertraut war.

Diese Westküsten-Einsätze im August 1976 markierten dennoch einen wichtigen Moment in der Punkgeschichte. Sie zeigten, dass die Bewegung aus New York bereit war, die gesamte Nation zu erobern – auch wenn der Weg dorthin voller Herausforderungen war.

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