Keffe D bestreitet Schuld nach Tupac-Urteil
Duane Davis wurde in dieser Woche wegen des Mordes an Tupac Shakur verurteilt. Nun äußert sich der Angeklagte erstmals und wirft Polizeizeugen massive Unglaubwürdigkeit vor.
Duane "Keffe D" Davis hat nach seiner Verurteilung wegen Mordes ersten Grades am Rapper Tupac Shakur seine Unschuld beteuert. In einem Interview mit dem Hollywood Reporter, wenige Tage nach dem Schuldspruch, kritisiert der Angeklagte die Aussagen der Zeugen im Prozess scharf.
Davis wirft insbesondere Polizeizeugen vor, unter Eid falsche Aussagen gemacht zu haben. "Die haben so viel über mich gelogen – die ganzen Cops da drin haben gelogen wie die Weltmeister", sagte Davis über die Zeugenaussagen vor Gericht. Mit diesem Statement meldet sich der Verurteilte erstmals öffentlich zu Wort, nachdem das Gericht ihn diese Woche des tödlichen Überfalls vom September 1994 schuldig sprach.
Das Urteil schließt einen der ältesten ungelösten Mordfälle in der Hip-Hop-Geschichte ab, der das Verbrechen und die Musikindustrie für drei Jahrzehnte beschäftigte.