Matthew McConaughey: Wenn Musik das Leben lenkt

Der Hollywood-Star folgte einem Traum bis nach Mali, um einen Blues-Musiker zu treffen. Im Interview erzählt McConaughey, wie Songs sein Leben geprägt haben – von Afrika bis zu ungewöhnlichen Lebenswegen.
Matthew McConaughey lässt sich von Musik leiten – manchmal sogar wörtlich. Der Schauspieler machte sich auf eine mehrtägige Reise nach Mali auf, um den Blues-Künstler Ali Farka Touré zu finden. Inspiriert wurde er dazu durch einen Traum, in dem der Musiker ihm erschien. Ziel war das kleine Dorf Niafunké, doch McConaughey hatte vorher keine konkrete Vorstellung, wie er den gesuchten Künstler dort treffen sollte.
Der Weg nach Afrika war nur einer von vielen, den Songs für McConaughey eröffnet haben. Im Gespräch über die Musik seines Lebens blickt er auf prägende Momente zurück: Sein Bruder fungierte als wichtiger Musiklehrer und vermittelte ihm früh eine tiefe Liebe zur Musik. Gleichzeitig offenbaren die Anekdoten auch andere Sehnsüchte des Schauspielers – so zog er zeitweise ernsthaft in Betracht, Mönch zu werden.
Die Songs seines Lebens erzählen damit von mehr als nur Unterhaltung. Sie zeigen einen Menschen, der sich von Melodien und Künstlern zu unerwarteten Orten und Entscheidungen führen ließ.