Musiker setzen Trump Grenzen: Künstler verbieten Nutzung ihrer Songs
Immer mehr Künstler wehren sich dagegen, dass Donald Trump ihre Musik bei Wahlkampfveranstaltungen einsetzt. Vom Pop bis zum Alternative Rock – die Künstlerliste wird länger.
Donald Trumps Wahlkampfauftritte stoßen in der Musikszene zunehmend auf Widerstand. Seit dem Wahlkampf 2016 häufen sich die Fälle, in denen etablierte Künstler öffentlich Einspruch gegen die Nutzung ihrer Lieder erheben – teilweise ohne dass das Trump-Team die notwendigen Genehmigungen eingeholte.
Die Künstler stammen aus unterschiedlichsten Genres und reichen von großen Popstars bis zu wichtigen Vertretern anderer Musikrichtungen. Sie sehen darin einen Missbrauch ihrer künstlerischen Werke und möchten nicht mit Trumps politischer Botschaft assoziiert werden.
Das Phänomen ist für die Musikindustrie eigentlich nicht neu – Politiker nutzen häufig populäre Songs zur emotionalen Aufladung von Veranstaltungen. Doch bei Trump hat sich eine besonders breite Künstlerfront gebildet, die deutlich macht: Nicht alle sind bereit, ihre Musik zur Verfügung zu stellen.