Neuer Anlauf bei historischem Vermisstenfall aus 1973

Ermittler verstärken die Suche nach zwei Teenagern, die vor über fünf Jahrzehnten auf dem Weg zu einem Rockkonzert verschwanden. Eine Spezialeinheit arbeitet an einem der ältesten ungeklärten Fälle in den USA.
Die Ermittlungen in einem der ältesten Vermissten-Fälle der Vereinigten Staaten erhalten neuen Schub: Eine gemeinsame Polizei-Taskforce konzentriert sich auf das Schicksal zweier Teenager, die 1973 spurlos verschwunden sind. Die 15-jährige Bonnie Bickwit aus Brooklyn und ihr 16-jähriger Freund Mitchel Weiser waren damals auf dem Weg zu einem Rockkonzert im Norden von New York.
Über fünf Jahrzehnte später intensivieren die Behörden ihre Bemühungen, den Fall zu klären. Die Taskforce wurde unter anderem aufgrund von journalistischen Recherchen gegründet, die den Fall wieder in die Öffentlichkeit rückten. Die beiden Teenager sind seit 53 Jahren verschollen – ein Fall, der die Ermittler bis heute beschäftigt.
Die verstärkte Ermittlung zeigt, dass selbst Jahrzehnte nach einem Verschwinden neue Hoffnung auf Aufklärung besteht. Experten hoffen, dass moderne Ermittlungsmethoden und erneute Aufmerksamkeit auch in diesem historischen Fall zu Durchbrüchen führen könnten.