Oliver Pocher fordert radikalen Umbau der öffentlichen Rundfunkanstalten
Der Comedian mischt sich in die Debatte um ARD und ZDF ein und äußert sich in einem Podcast deutlich kritischer als Kulturstaatsminister Weimer. Dabei nimmt er auch andere Medienschaffende ins Visier.
Oliver Pocher hat sich in der aktuellen Diskussion über die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Sender zu Wort gemeldet. Der Comedian geht in einem Podcast noch deutlich weiter als Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der eine Privatisierung des ZDF zur Debatte gestellt hatte.
In seinem Podcast äußert sich Pocher kritisch zum Status quo der Anstalten und spart dabei auch nicht mit Seitenhieben auf andere Medienmacher. Besonders Jan Böhmermann und Louis Klamroth bekommen in dieser Diskussion sein Feuer ab.
Die Debatte um eine mögliche Neustrukturierung der Rundfunksender wird damit zunehmend emotionaler und zieht nun auch prominente Vertreter aus der Unterhaltungsbranche in ihre Argumentationen hinein.