Republikanische Kritik an Trumps Iran-Vereinbarung

Führende Republikaner wie Senator Ted Cruz werfen Donald Trump vor, mit seinem Iran-Deal nationale Sicherheitsinteressen zu gefährden. Trump hatte die Vereinbarung als "sehr stark" bezeichnet.
Auf dem G7-Gipfel präsentierte Donald Trump eine neue Vereinbarung mit dem Iran, die er als außergewöhnlich erfolgreich darstellte. Allerdings stieß das 14-Punkte-Abkommen innerhalb der eigenen Partei auf heftige Kritik.
Senator Ted Cruz sprach von einer "Katastrophe" und argumentierte, dass es fahrlässig sei, Milliarden Dollar an ein Land zu transferieren, dessen Führung feindselige Absichten gegenüber den USA habe. Damit reiht sich Cruz in eine Gruppe von Republikanern ein, die das Abkommen grundsätzlich ablehnen.
Trump hingegen betonte die Stärke der Vereinbarung und behauptete, dass breite Zufriedenheit mit dem Deal bestehe. Analysten zweifeln allerdings daran, dass die Vereinbarung die erklärten außenpolitischen Ziele Washingtons umfassend erfüllt.