Rolling Stones: Keith Richards zweifelt an zukünftigen Tourneen

Der Gitarrist der legendären Band äußert Zweifel, ob ausgedehnte Konzertreisen noch möglich sind. Als Alternative bringt er längere Residencies ins Gespräch.
Keith Richards hat in einem Interview Unsicherheit über die Zukunft von Rolling-Stones-Tourneen geäußert. Der langjährige Gitarrist der britischen Rocklegende sieht sein Alter und die Belastung von ausgedehnten Reisen kritisch.
Allerdings bedeutet dies nicht zwangsläufig das Ende von Live-Auftritten der Band. Richards schlägt stattdessen ein alternatives Konzept vor: längerfristige Residencies an einem Ort, ähnlich wie sie andere etablierte Künstler regelmäßig durchführen. Dies würde den enormen logistischen und körperlichen Aufwand einer klassischen Welttournee reduzieren.
Die überraschende Aussage kommt zeitlich zum neuen Album "Foreign Tongues" der Stones, das Anfang Juli veröffentlicht wird. Damit signalisiert die Band trotz Touren-Skepsis ihre kreative Aktivität.