Asiatische Börsen unter Druck durch US-Renditen
Zehnjährige US-Staatsanleihen notieren auf 19-Jahres-Hoch. Die gestiegenen Renditen setzen Tokios Börse unter Druck, während der Dollar anzieht.
An den asiatischen Börsen herrscht Verunsicherung: Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen sind auf den höchsten Stand seit knapp zwei Jahrzehnten geklettert. Dieser Anstieg verunsichert Anleger in der Region merklich.
Der japanische Nikkei-Index rutscht ins Minus ab, belastet durch die Sorge um höhere Zinsen. Diese Entwicklung erhöht für japanische Unternehmen die Kreditkosten und dämpft damit die Investitionsbereitschaft. Auch international beobachten Marktteilnehmer die Bewegungen an den US-Anleihemärkten mit großer Aufmerksamkeit.
Unterdessen gewinnt der US-Dollar an Stärke. Die höheren Renditen in den USA machen Investitionen in Dollar-Anlagen attraktiver und stützen damit die amerikanische Währung. Für asiatische Exportunternehmen könnte die Dollar-Stärke zusätzlich zum Problem werden.