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Bankangestellte fordern mehr Flexibilität bei Urlaubstagen

04. Oktober 2026· Katharina Vogt

In den kommenden Tarifverhandlungen setzen Banker auf neue Prioritäten: Neben Regelungen zur Künstlichen Intelligenz fordern sie auch die Möglichkeit, zusätzliche Urlaubstage durch Gehaltsverzicht zu erwerben.

Die Tarifverhandlungen in der Bankbranche rücken näher – und die Gewerkschaften bringen ambitionierte Forderungen mit an den Verhandlungstisch. Neben Ausgleichstagen für die zunehmende KI-Integration in Bankprozessen steht ein weiterer Punkt ganz oben auf der Liste: Das Recht, sich zusätzliche Urlaubstage zu erkaufen.

Die Arbeitnehmervertreter fordern, dass Angestellte bis zu zehn weitere Urlaubstage pro Jahr durch einen freiwilligen Gehaltsverzicht hinzubuchen können. Dies soll Bankangestellten mehr Autonomie bei der Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit geben.

Die Forderungen spiegeln einen grundsätzlichen Trend wider: Während Unternehmen Effizienzgewinne durch KI-Systeme erwarten, möchten Arbeitnehmer von diesen Entwicklungen durch bessere Arbeitsbedingungen und mehr Zeitsouveränität profitieren.

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