Bitcoin als Inflations-Schutz? Der Vergleich mit Gold hinkt
Bitcoin wird oft als digitales Gold gepriesen und soll vor Währungskrisen schützen. Doch die Realität sieht anders aus: Die Kryptowährung profitiert kaum, wenn der Dollar schwächelt.
Bitcoin und Gold werden häufig in einem Atemzug genannt – beide gelten als sichere Häfen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Doch dieser Vergleich geht offenbar nicht auf. Während Gold traditionell von einer schwächelnden US-Währung profitiert, zeigt sich Bitcoin deutlich weniger reaktiv auf solche Entwicklungen.
Das Narrativ vom digitalen Gold hält sich hartnäckig in der Krypto-Community. Experten argumentieren damit, dass Bitcoin wie das Edelmetall als Absicherung gegen Inflation und Währungskrisen dienen könnte. Die bisherige Marktentwicklung spricht jedoch eine andere Sprache.
Analyst Jakob Blume weist in seiner aktuellen Analyse darauf hin, dass die weltgrößte Kryptowährung in der Praxis nicht als verlässlicher Dollar-Schutz fungiert. Wer also auf Bitcoin setzt, um sein Vermögen vor einem US-Währungs-Absturz zu bewahren, könnte sich täuschen.