Cum-Ex-Ermittlungen gegen Deutsche-Börse-Manager eingestellt
Die Kölner Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Thomas Book mangels ausreichenden Tatverdachts beendet. Auch weitere Cum-Ex-Fälle wurden zuletzt geschlossen.
Ein weiteres Strafverfahren im Zusammenhang mit dem Cum-Ex-Skandal ist zu Ende gegangen: Die Staatsanwaltschaft Köln hat ihre Ermittlungen gegen Thomas Book, Manager bei der Deutschen Börse, eingestellt. Grund dafür ist nach Angaben aus Justizkreisen ein mangelnder Tatverdacht.
Book war verdächtigt worden, in illegale Cum-Ex-Geschäfte verwickelt zu sein. Bei dieser Manipulationsmethode erzielen Anleger mit abgestimmten Käufen und Verkäufen von Aktien rund um den Dividendenstichtag Steuererstattungen, auf die sie keinen Anspruch haben.
Neben dem Verfahren gegen Book wurden Justizkreisen zufolge zuletzt auch mehrere andere Cum-Ex-Fälle eingestellt. Der Skandal hatte Milliardenausfälle für den deutschen Staat zur Folge. Inzwischen wurden einige Hauptverantwortliche allerdings rechtskräftig verurteilt.