Ermittler machen Fortschritte bei Jagd auf Onecoin-Gründerin
Die internationale Fahndung nach Ruja Ignatova, der Gründerin des milliardenschweren Onecoin-Betrugs, zeigt erste Erfolge. Für manche Opfer des Krypto-Schwindels gibt es nun Hoffnung auf Entschädigung.
Ruja Ignatova, die sich selbst zur "Kryptoqueen" ernannt hatte, ist seit Jahren flüchtig. Die bulgarische Geschäftsfrau gilt als Mastermind hinter dem Onecoin-Skandal, einem der größten Betrugsfälle im Kryptowährungsbereich. Mit ihrer vermeintlichen Kryptowährung soll sie Millionen von Menschen weltweit um Milliarden betrogen haben.
Die internationale Fahndung nach der Betrügerin bringt nun erste Erfolge: Ermittler haben offenbar Vermögenswerte sicherstellen können, die mit dem Betrug in Verbindung stehen. Dies eröffnet einigen Geschädigten die Möglichkeit, zumindest einen Teil ihres verlorenen Geldes zurückzubekommen.
Ignatova selbst bleibt weiterhin untergetaucht. Experten vermuten sie in verschiedenen Ländern, doch bislang konnte sie nicht gefasst werden. Die Ermittlungen gegen die flüchtige Betrügerin dauern an.