Europas Tech-Chancen: Investor Hendrik Brandis sieht Potenzial jenseits von SpaceX

Der Earlybird-Gründer Hendrik Brandis erklärt, warum europäische Start-ups mit Milliarden-Bewertungen rechnen können – und welche Rolle die Abhängigkeit von US-Konzernen dabei spielt.
Risikokapitalgeber Hendrik Brandis sieht große Chancen für europäische Technologie-Unternehmen. Der Gründer des Venture-Capital-Unternehmens Earlybird skizziert in einem Interview, wie Start-ups in Europa das Potenzial haben, zu weltweiten Milliarden-Konzernen zu wachsen – und welche Strategien dabei entscheidend sind.
Ein zentrales Thema ist die zunehmende Unabhängigkeit von amerikanischen Tech-Konzernen. Brandis betont, dass viele Geschäftspartner gerne Alternativen zu etablierten US-Playern wie SpaceX hätten. Diese Nachfrage könnte europäischen Gründern erhebliche Marktchancen eröffnen – allerdings nur, wenn die richtigen Investments und Rahmenbedingungen stimmen.
Für Start-ups, die milliardenschwere Bewertungen anstreben, brauche es neben innovativen Produkten auch strategische Partnerinnen und ein stabiles Ökosystem, erklärt Brandis. Die europäische Tech-Szene befinde sich dabei an einem Wendepunkt: Unternehmen könnten profitieren, wenn sie sich als verlässliche und unabhängige Alternativen am globalen Markt positionieren.