Frankfurter Leben: Millionenverluste bei Privatkredit-Investments
Der Lebensversicherer hat massive Summen in private Kreditmärkte investiert. Nun bereiten problematische Anlagen Kopfzerbrechen – das Unternehmen gibt sich aber beruhigend.
Die Frankfurter Leben hat hunderte Millionen Euro in Privatdarlehen am Kreditmarkt angelegt. Jetzt zeigen sich erste Risse in diesem Portfolio: Mindestens ein Dutzend dieser Investitionen geraten in ernsthafte Schwierigkeiten.
Das Unternehmen versucht, die Märkte zu beruhigen. Man sei zuversichtlich, dass trotz der Probleme mit einzelnen Investments keine nennenswerten Verluste entstehen werden, heißt es von Seiten des Versicherers.
Die Situation wirft Fragen zur Risikobewertung bei solchen Privatmarkt-Anlagen auf. Versicherer wie die Frankfurter Leben sind bei der Geldanlage unter Druck: Sie müssen für ihre Versicherungskunden langfristig Renditen erwirtschaften, was sie zunehmend zu risikoreicheren Investments treibt.