Getrennt statt geschieden: Ein riskantes Finanz-Abenteuer
Viele Promis verzichten jahrelang auf die offizielle Scheidung. Das spart zwar Zeit, kostet aber möglicherweise viel Geld – wir erklären die versteckten Risiken.
Das Leben nach der Trennung beginnt, die Scheidung lässt auf sich warten: Manche Prominente und auch Privatpersonen schieben den finalen Trennungsstrich aus den unterschiedlichsten Gründen hinaus. Manchmal ist es pure Bequemlichkeit, manchmal spielen auch emotionale Faktoren oder finanzielle Überlegungen eine Rolle.
Doch diese Verzögerungstaktik hat ihren Preis. Wer nicht geschieden ist, bleibt juristisch verheiratet – mit allen Konsequenzen. Das bedeutet: Unterhaltspflichten können fortbestehen, Sozialleistungen werden anders berechnet, und im Todesfall erbt der noch-Ehepartner automatisch. Auch Versicherungen und Steuerfragen können zum Stolperstein werden.
Experten warnen deshalb: Was anfangs praktisch wirkt, kann sich später zu einem teuren Abenteuer entwickeln. Die fehlende rechtliche Klarheit schafft Unsicherheit und blockiert oft auch den Neuanfang. Eine rechtzeitige Scheidung spart Nerven und Geld.