Goldanlage: Sicherer Hafen mit Grenzen

Der Goldpreis ist seit Eskalation des Irankriegs gesunken. Experten warnen: Gold bietet Schutz, sollte aber nur ein kleiner Teil des Portfolios sein.
Gold gilt vielen Anlegern als Schutzanker in unsicheren Zeiten. Doch die jüngsten Entwicklungen im Nahostkonflikt zeigen ein anderes Bild: Statt zu steigen, ist der Goldpreis seit Beginn des Irankriegs deutlich gefallen.
Das überrascht auf den ersten Blick. Geopolitische Krisen sollten normalerweise Fluchtbewegungen in das traditionelle Edelmetall auslösen. Doch der Markt funktioniert komplexer: Auch andere Faktoren wie Zinsentwicklungen und Dollarkurs spielen eine entscheidende Rolle.
Finanzexperte Ulf Sommer betont deshalb: Gold bleibt zwar eine sinnvolle Beimischung im Depot – aber nur in Maßen. Wer zu viel auf das Edelmetall setzt, geht erhebliche Risiken ein. Eine breite Diversifikation über mehrere Anlageklassen bleibt die bessere Strategie.