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Japanische und amerikanische Behörden stützen gemeinsam den Yen

03. August 2026· Sabrina Kühn

Japan und die USA greifen erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt koordiniert am Devisenmarkt ein. Die unerwartete Aktion soll den schwächelnden Yen stabilisieren.

In einer seltenen koordinierten Aktion haben die Behörden in Tokio und Washington gemeinsam am Devisenmarkt interveniert. Dies ist das erste Mal seit 2011, dass beide Länder auf diese Weise zusammenarbeiten, um eine Währung zu stützen. Der Yen war zuletzt unter Druck geraten und fiel kontinuierlich gegenüber dem Dollar.

Die Marktakteure reagierten überrascht auf die Intervention. Üblicherweise handeln Länder bei solchen Maßnahmen isoliert. Die gemeinsame Aktion signalisiert eine hohe Besorgnis über die Währungsentwicklung und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen.

US-Präsident Donald Trump hat bereits signalisiert, dass weitere unterstützende Maßnahmen folgen könnten. Dies deutet darauf hin, dass die Stabilisierung des Yen für beide Seiten hohe Priorität hat. Beobachter erwarten, dass solche Interventionen in den kommenden Wochen möglicherweise wiederholt werden.

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