JP Morgan testet KI-Agenten im Vermögensmanagement

Bei einem Experiment der US-Bank JP Morgan Chase zeigen Künstliche-Intelligenz-Systeme Erfolg beim automatisierten Umschichten von Vermögen zwischen Aktien und Anleihen.
Die US-amerikanische JP Morgan Chase hat damit begonnen, Künstliche Intelligenz im Vermögensmanagement einzusetzen. Das Finanzinstitut lässt Algorithmen eigenständig entscheiden, wie Kapital zwischen Aktien und Anleihen verteilt wird – ohne direkte menschliche Eingriffe bei jeder Transaktion.
Erste Tests deuten auf vielversprechende Ergebnisse hin. Die KI-Systeme scheinen klassische Investmentansätze wie die bekannte 60/30/10-Aufteilung zu übertrumpfen. Das traditionelle Modell verteilt das Vermögen zu 60 Prozent auf Aktien und zu 40 Prozent auf Anleihen.
Das Experiment zeigt, wie Banken künftig ihre Portfoliomanagement-Prozesse automatisieren könnten. Ob die Technologie letztlich in breiterem Umfang eingesetzt wird, bleibt abzuwarten – die bisherigen Erkenntnisse ermutigen das Institut jedoch, die Entwicklung voranzutreiben.