Krankenkassen verlieren Millionen durch fragwürdige Immobiliengeschäfte
Mehrere Krankenkassen haben bei riskanten Immobilien-Investments erhebliche Summen verloren. Dabei sollen sie laut Gesetz solche Risiken minimieren.
Krankenkassen sind nach deutschem Recht verpflichtet, mit ihren Finanzreserven verantwortungsvoll umzugehen und Verluste bei Geldanlagen möglichst zu vermeiden. Doch einer aktuellen Recherche zufolge haben sich mehrere Kassen nicht an diese Vorgaben gehalten.
Stattdessen investierten sie in Immobilien-Projekte, die sich als echte Fehlgriffe erwiesen. Die betroffenen Kassen mussten erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Wie groß das Ausmaß der Verluste tatsächlich ist, wird derzeit noch ermittelt.
Die Vorkommnisse werfen Fragen zur Kontrolle und Beaufsichtigung von Krankenkassen auf und könnten letztlich auch Auswirkungen auf Beitragssätze haben.