LEG-Chef von Lackum: Wohnen ist mehr als nur Geschäft
Der Vorstandsvorsitzende des Immobilienkonzerns LEG spricht über seine Erfahrungen mit maroden Wohnbeständen im Osten und erklärt, warum der Mietmarkt derzeit festgefahren ist.
Lars von Lackum, Chef des Wohnungskonzerns LEG, betont in einem Interview, dass Immobilien für Mieter weit mehr bedeuten als nur ein wirtschaftliches Gut. Besonders die Besuche bei heruntergekommenen Wohnkomplexen in den ostdeutschen Bundesländern haben ihn nachhaltig beeinflusst und seine Perspektive auf die Branche geprägt.
Nach Aussage von Lackums sieht sich der Mietmarkt aktuell in einer schwierigen Situation gefangen. Er beschreibt diesen Zustand als einen Teufelskreis, aus dem es schwer ist, auszubrechen. Der LEG-Chef scheint damit auf die angespannte Lage zwischen Vermietern, Mietern und Investoren anzuspielen, die den deutschen Wohnungsmarkt derzeit unter Druck setzt.
Mit dieser Aussage positioniert sich von Lackum als jemand, der über die reine Profitorientierung hinausdenkt und soziale Verantwortung im Wohnungssektor ernst nimmt.