Nagel offenbar nicht für EZB-Spitzenposten vorgesehen
Die Bundesregierung plant Medienberichten zufolge, den Bundesbank-Präsidenten nicht als Nachfolger von Lagarde an der EZB-Spitze zu unterstützen. Stattdessen deutet sich eine Neubesetzung in der deutschen Finanzführung an.
Nach Informationen des Handelsblatts wird sich die Bundesregierung bei der Suche nach einem neuen EZB-Präsidenten nicht hinter Bundesbank-Chef Nagel stellen. Der wichtigste Kandidat aus deutscher Perspektive scheint damit aus dem Rennen zu sein.
Stattdessen zeichnet sich eine Umgestaltung in den Führungspositionen der deutschen Finanzinstitutionen ab. Erste Überlegungen für eine mögliche Personalrochade zwischen Bundesbank und anderen Ämtern kursieren bereits in Regierungskreisen.
Die Entscheidung zur Nachfolge von Christine Lagarde an der Spitze der Europäischen Zentralbank dürfte damit in andere Richtungen verlaufen als lange erwartet.