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Norwegischer Staatsfonds erleidet Milliardenverlust

22. Oktober 2026· Carolin Hausmann

Steigende Zinsen haben dem größten Staatsfonds der Welt erhebliche Verluste beschert. Die Verwaltung plant nun eine Lockerung der Anlagerichtlinien.

Der norwegische Staatsfonds, einer der weltweit größten Vermögensverwalter, musste in letzter Zeit deutliche finanzielle Einbußen verbuchen. Hauptverantwortlich für die Verluste in Milliardenhöhe ist die anhaltend gestiegene Zinslandschaft, die sich negativ auf festverzinsliche Wertpapiere auswirkt.

Um künftig flexibler reagieren zu können, hat die Fondsleitung bereits entsprechende Vorschläge eingereicht. Diese sehen vor, die bisherigen Anlagevorgaben zu überarbeiten und zu lockern. Dadurch sollen neue Investitionsmöglichkeiten erschlossen werden.

Besonders im Bereich der US-amerikanischen Staatsanleihen wird eine Ausweitung der Investitionsspielräume angestrebt. Mit liberaleren Richtlinien hofft man, künftig besser auf verändernde Marktbedingungen reagieren und das Portfolio widerstandsfähiger gestalten zu können.

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