Ölmarkt bleibt angespannt: Experte warnt vor weiteren Engpässen

Nach der Freigabe der Straße von Hormus sind zwar Millionen Barrel Öl auf den Markt gekommen. Ein UBS-Analyst warnt aber: Die Energiekrise ist noch lange nicht vorbei.
Die Entspannung am Ölmarkt könnte nur von kurzer Dauer sein. Nachdem die Straße von Hormus wieder befahrbar ist, sind etwa 70 Millionen Barrel Öl, die dort festgesessen hatten, zurück in den globalen Handel geflossen. Doch laut dem UBS-Experten Staunovo bedeutet das noch nicht das Ende der Versorgungsprobleme.
Der Analyst nutzt eine anschauliche Metapher: Die Situation gleiche einer halb geleerten Ketchupflasche – die Marktlage bleibt angespannt und unberechenbar. Obwohl die Mengenfreigabe den Ölpreis zunächst stabilisieren könnte, gibt es weiterhin Unsicherheiten, die Preissprünge verursachen können.
Die geopolitischen Spannungen in der Region und mögliche neue Blockaden bleiben Risikofaktoren. Verbraucher und Unternehmen sollten sich auf volatile Energiepreise einstellen – eine schnelle und dauerhafte Normalisierung zeichnet sich nicht ab.