Österreich plant Depots für Neugeborene – Koalition uneins
Die ÖVP möchte Kindern schon von Geburt an ein Wertpapierdepot einrichten. Die SPÖ hat aber Bedenken zur Umsetzung und Finanzierung des millionenschweren Plans.
In Österreich gerät ein Reformvorhaben zum Vermögensaufbau für Kinder in den Fokus der politischen Debatte. Die ÖVP möchte bereits Neugeborenen den Zugang zu Kapitalmärkten ermöglichen und plant dazu ein automatisches Depot bei der Geburt.
Der Koalitionspartner SPÖ kritisiert die Pläne jedoch. Die Sozialdemokraten äußern Zweifel an der praktischen Ausgestaltung und stellen die Finanzierbarkeit des Projekts infrage. Die Differenzen zwischen den Regierungspartnern sind damit erheblich.
Österreich wäre mit einem solchen Modell nicht allein. Deutschland hat eine ähnliche Regelung bereits verabschiedet und schafft damit für kommende Generationen finanzielle Rücklagen. Wie Österreich die Sache nun vorantreibt, bleibt offen.