Schufa-Chefin verteidigt sich gegen Vorwürfe zu Datenarchiven
Die Chefin der Auskunftei Schufa, Tanja Birkholz, will vor Gericht gegen Kritik an gesammelten Verbraucherdaten ankämpfen. Gleichzeitig präsentiert sie neue Zahlen zur Verschuldung.
Im Streit um die Speicherung von Verbraucherdaten hat sich die Schufa-Vorständin Tanja Birkholz zur Wehr gesetzt. Gegen Vorwürfe zur Nutzung historischer Datenarchive will die Auskunftei notfalls bis zum Bundesgerichtshof gehen, um ihre Position zu verteidigen.
Im Zuge des Banken-Gipfels kündigte Birkholz zugleich neue Erkenntnisse an. Sie stellte aktuelle Daten vor, die zeigen, wie viele deutsche Verbraucher mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen.
Der Rechtsstreit offenbart die angespannte Debatte zwischen Datenschützer und Kreditwirtschaft: Während Kritiker der Schufa zu intensive Datensammlungen bemängeln, betont das Unternehmen die Notwendigkeit solcher Informationen für Kreditentscheidungen.