Schufa-Streit um alte Kreditdaten eskaliert
Datenschützer wollen alte Kreditinformationen aus der Schufa-Datenbank löschen lassen. Der Konflikt über die Speicherung historischer Daten könnte bald vor Gericht entschieden werden.
Ein Rechtsstreit um die Datenspeicherung bei der Schufa zeichnet sich ab. Im Zentrum des Konflikts steht die Frage, ob das Unternehmen historische Kreditdaten unbegrenzt aufbewahren und für die Entwicklung von Bewertungsmodellen verwenden darf.
Datenschützer lehnen diese Praxis ab und fordern die Vernichtung alter Informationen. Die Schufa verteidigt hingegen ihre derzeitige Vorgehensweise. Laut Berichten plant die Gegenseite, die Angelegenheit vor Gericht zu bringen.
Der Ausgang des Falls könnte erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Kreditwirtschaft haben und möglicherweise neue Standards für den Umgang mit Verbraucherdaten setzen.