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SEC mahnt große Fondsanbieter wegen Klimaengagement

08. Oktober 2026· Tobias Ellwanger

Die US-Börsenaufsicht SEC warnt Blackrock, Vanguard und State Street vor zu aktiven Positionen bei Klimafragen. Ihr Status als passive Vermögensverwalter könnte auf dem Spiel stehen.

Die US-Finanzaufsicht SEC hat drei der weltgrößten Vermögensverwalter ins Visier genommen. In einem aktuellen Bericht äußert die Behörde Bedenken gegenüber Blackrock, Vanguard und State Street, die dem Finanzsektor als zentrale Akteure gelten. Hintergrund der Warnung ist der Kontakt dieser Unternehmen mit Klimaschutz-Organisationen.

Das zentrale Problem aus Sicht der SEC: Die drei Fondsanbieter präsentieren sich offiziell als passive Anleger, die lediglich Marktindizes nachbilden. Wer sich hingegen aktiv in Klimafragen engagiert und dabei mit Interessensgruppen zusammenarbeitet, könnte diesen Status gefährden. Die Aufsichtsbehörde sieht darin einen potenziellen Verstoß gegen die geltenden Regeln für passive Vermögensverwalter.

Das Schreiben der SEC unterstreicht eine wachsende Diskrepanz: Einerseits fordern Klimaaktivisten vermehrt von großen Investoren mehr Verantwortung beim Thema Nachhaltigkeit. Andererseits fürchten Regulatoren und Kritiker, dass solches Engagement die eigentliche Funktion passiver Fondsverwaltung verwässern könnte.

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