Seltene Erden in Sachsen: Deutsche Hoffnung auf heimische Rohstoffe
Ein deutsches Start-up möchte erstmals Seltene Erden in Deutschland fördern. In Sachsen könnte bald der Abbau beginnen – doch Experten sind skeptisch, ob sich das wirtschaftlich lohnt.
Das Unternehmen Hades plant, ein Seltenerdvorkommen bei Storkwitz in Sachsen zu erschließen. Es wäre ein Meilenstein: Noch nie wurden Seltene Erden auf deutschem Boden kommerziell abgebaut. Angesichts der Abhängigkeit von Importen könnte dies für die deutsche Industrie bedeutsam sein.
Seltene Erden sind in modernen Technologien unverzichtbar – von Smartphones über Windkraftanlagen bis hin zu Rüstungsgütern. Bislang bezieht Deutschland diese wertvollen Rohstoffe fast ausschließlich aus dem Ausland, häufig unter schwierigen geopolitischen und ökologischen Bedingungen.
Allerdings gibt es erhebliche Zweifel an der Rentabilität des Vorhabens. Experten warnen vor hohen Abbaukosten und den ökologischen Folgen für die Region. Unklar bleibt, ob die deutsche Förderung mit weltweiten Preisen konkurrenzfähig sein kann.