Softbank-Gründer Son setzt Milliarden auf KI-Boom
Softbank-Chef Masayoshi Son nimmt für einen kühnen Wettschein auf künstliche Superintelligenz elf Milliarden Dollar auf – zu hohen Zinsen. OpenAI könnte der größte Nutznießer sein.
Mit einer ungewöhnlich teuren Anleihe positioniert sich Softbank-Gründer Masayoshi Son im KI-Rausch. Der japanische Tech-Investor sammelt elf Milliarden Dollar ein und zahlt dafür Zinsen von bis zu zehn Prozent – deutlich über dem Marktdurchschnitt. Das Signal ist klar: Son setzt auf schnelle Gewinne mit künstlicher Intelligenz.
Der größte Profiteur dieser Finanzspritze dürfte der KI-Anbieter OpenAI sein. Softbank hat bereits bedeutende Investitionen in dem Unternehmen hinter sich und verstärkt offenbar sein Engagement. Mit den frischen Mitteln könnte Son seine Position in der boomenden KI-Branche ausbauen.
Die Reaktion an den Börsen fällt gemischt aus. Während Softbank-Anhänger die aggressive Wette auf das KI-Potenzial begrüßen, warnen Skeptiker vor dem hohen finanziellen Risiko. Son vertraut darauf, dass die Superintelligenz schnell zur Realität wird und Gewinne sprudeln.