Spanien schickt Kandidat ins Rennen um EZB-Spitze
Nach den Niederlanden hat nun auch Spanien einen Bewerber für die Nachfolge von Christine Lagarde als EZB-Präsident eingereicht. Die Euro-Finanzminister beschäftigen sich Montag mit den Nominierungen.
Im Kampf um die Führungsposition der Europäischen Zentralbank reiht sich Spanien in die Liste der Kandidaten-Länder ein. Pablo Hernandez de Cos ist Madrids Kandidat für die Nachfolge von Christine Lagarde an der Spitze der EZB.
Damit konkurriert Spanien mit den Niederlanden, die bereits einen Anwärter benannt haben. Wer letztendlich den Posten erhält, entscheiden die europäischen Finanzminister in dieser Woche. Am Montag wollen sie alle eingereichten Nominierungen analysieren und bewerten.
Die Position des EZB-Präsidenten gehört zu den einflussreichsten Ämtern in der europäischen Wirtschaftspolitik. Das achtzehnjährige Mandat Lagardes läuft Ende Oktober 2024 aus.