Türkischer Börsenchef wegen Kursmanipulation festgenommen
Die türkischen Behörden haben den Chef der Börse Istanbul in Gewahrsam genommen. Ihm wird vorgeworfen, an organisierten Kursmanipulationen beteiligt gewesen zu sein.
Im Zuge eines wachsenden Finanzskandals an der Börse Istanbul ist der Börsenchef festgenommen worden. Die Ermittler werfen ihm vor, Mitglied einer kriminellen Vereinigung zu sein, die systematisch in den Wertpapierhandel eingegriffen haben soll.
Nach Angaben der Behörden hätten Beteiligte des Netzwerks Aktienkurse gezielt in die gewünschte Richtung bewegt, um davon zu profitieren. Die Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Machenschaften größere Ausmaße angenommen haben als zunächst angenommen.
Der Skandal erschüttert das Vertrauen in die türkischen Finanzmärkte und wirft Fragen zur Kontrolle und Überwachung der Börsenaktivitäten auf. Weitere Verhaftungen werden nicht ausgeschlossen.