US-Aktienmarkt: Kreditfinanzierte Käufe auf Rekordniveau

Amerikanische Anleger nutzen immer häufiger Kredite, um Aktien zu kaufen. Die Finra warnt vor einer gefährlichen Entwicklung an den Börsen.
An den US-amerikanischen Aktienmärkten zeichnet sich ein besorgniserregendes Muster ab: Privatanleger finanzieren ihre Wertpapierkäufe zunehmend durch Kredite. Nach Angaben der Finanz-Aufsichtsbehörde Finra hat sich das Volumen solcher kreditfinanzierten Transaktionen mehr als verdoppelt und nähert sich mittlerweile der Marke von 1,4 Billionen Dollar.
Die Finra wertet diese Entwicklung als warnendes Zeichen. Experten befürchten, dass eine solche Konzentration von Fremdkapital am Aktienmarkt zu Instabilität führen könnte, falls die Kurse fallen. Besonders problematisch: Wenn Anleger ihre Positionen abstoßen müssen, um Kredite zu bedienen, könnte ein Absturz verstärkt werden.
Die Aufsichtsbehörde deutet an, dass sich der Markt einer kritischen Grenze nähert, bei der die Risiken für das Gesamtsystem erheblich anwachsen könnten.